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Nachhaltigkeit und Nutzerzentriertheit

_Titel

Nutzerzentriertheit als wesentliche Dimension für die Nachhaltigkeit
von Digitalisierungsvorhaben

_Abstract

In den letzten Jahren hat die Digitalisierung nahezu alle Unternehmen erreicht. Unabhängig von der Unternehmensgröße rangieren Zeit- und Fachkräftemangel auf den vordersten Rängen der Hemmnisse für die Nutzung neuer digitaler Technologien. Vor diesem Hintergrund kommt den Themen „Corporate Social Responsibility“ (CSR) und Nachhaltigkeit eine besondere Bedeutung zu: in der CSR zeigt sich, wie und in welchem Ausmaß Unternehmen Verantwortung übernehmen. Im Fokus von Digitalisierungsprojekten steht dabei nicht nur die ökologische und ökonomische, sondern auch die soziale Sphäre und damit die Gesamtheit aller Mitarbeiter, die durch ein Digitalisierungsprojekt tangiert werden. Zeitmangel führt häufig dazu, dass die Bedürfnisse und Hemmnisse der Mitarbeiter bei Digitalisierungsvorhaben in den Hintergrund rücken.

Digitale Lösungen sind nachhaltiger, wenn auf die spezifischen Ausgangssituationen der Mitarbeiter (Bedürfnisse, Hemmnisse, Qualifikationsstand, etc.) und die konkreten Einsatzszenarien in den Arbeitsabläufen Rücksicht genommen wird, z.B. durch den Einsatz nutzerzentrierter Methoden. So gelingt es Hemmnisse der Digitalisierung abzubauen. Ganz im Sinne von CSR und Nachhaltigkeit können Mitarbeiter bei einer nutzerzentrierten Vorgehensweise in Digitalisierungsvorhaben Wertschätzung, verbesserte Arbeitsbedingungen, Partizipation und Gemeinschaft erfahren.

_Autoren

Scheeg, M./ Rangnow, J./ Scheeg, J.

_Erschienen

2019

_Verlag

Springer Gabler

_Erschienen in

Arbeit 4.0 im Mittelstand – Chancen und Herausforderungen
des digitalen Wandels für KMU

_Stichworte