Das Projekt
Der 5G-Atlas ist eine zentrale, webbasierte GIS-Anwendung für den strukturierten, sicheren und nutzerorientierten Zugang zu 5G-Innovationsumgebungen, Campusnetzen und digitalen Infrastrukturen. Er unterstützt Unternehmen, Institutionen und öffentliche Akteure bei der Planung und Dokumentation von 5G-(Campus-)Netzen einschließlich der eingesetzten IKT-Komponenten und schafft durch die systematische Erfassung erprobter Lösungen sowie laufender Projekte eine belastbare Grundlage für Wissensaustausch, Vernetzung und digitale Transformation. Damit leistet der 5G-Atlas einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Innovationskraft und zum Aufbau eines zukunftsfähigen, resilienten 5G-Ökosystems.
Das Projekt wurde vom Institut für Innovations- und Informationsmanagement (ifii) als Projektumsetzer im Auftrag der Technischen Hochschule Brandenburg realisiert, unter Beteiligung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) und im Rahmen der Förderung innovativer Netztechnologien (InnoNT).
Die Herausforderung
Auf Bundes- und Landesebene existieren zahlreiche Informationsangebote zu digitalen Infrastrukturen und 5G-Projekten, die meist nur den Ist-Zustand abbilden, wenig nutzerorientiert sind und sich kaum integrieren lassen. Dies führt zu fragmentierten Daten, hohem Pflegeaufwand und mangelnder Transparenz für Investitions-, Forschungs- und Förderentscheidungen – insbesondere im Bereich 5G-(Campus-)Netze, IKT-Komponenten und sicherheitsrelevanter Infrastrukturen.
Die Lösung
Der 5G-Atlas wurde als webbasierte, nutzerorientierte Anwendung konzipiert, die bestehende GIS-Daten mit neu erhobenen Infrastrukturinformationen zu 5G-(Campus-)Netzen kombiniert. Ziel war eine interoperable, standardisierte und sichere Datenbereitstellung, die Insellösungen vermeidet und unterschiedliche Datenquellen zusammenführt und die Vernetzung der Akteure im Bereich 5G stärkt.
Im Fokus standen dabei:
- Förderung der Vernetzung relevanter Akteure im 5G-Bereich
- die Zusammenführung bestehender Datenquellen
- Erleichterung des Wissensaustauschs durch die Bereitstellung von Best Practices und erprobten Lösungen
- eine klare Nutzerorientierung statt rein technischer Abbildung
- Beschleunigung der Einführung von 5G-Technologien durch gemeinsame Testumgebungen und Projektplattformen
Die Umsetzung erfolgte gemäß den Standards der GDI Brandenburg (GDI-BB), GDI Deutschland (GDI-DE), INSPIRE (EU) sowie des Open Geospatial Consortium (OGC) und ermöglicht den Datenaustausch über standardisierte Schnittstellen, etwa mittels Web Map Services (WMS).
Der 5G-Atlas stellt eine zentrale Ressource für alle Beteiligten im Bereich 5G dar. Durch die effiziente Dokumentation und den Austausch von Informationen wird die digitale Transformation unterstützt, und es wird ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung eines zukunftsfähigen 5G-Ökosystems geleistet.









